Betreuerin auf dem Reiterhof Mariental

Wir suchen in allen Ferien und auch mal zwischendurch zuverlässige und verantwortungsbewusste Mädchen, die Lust haben bei uns Betreuerin zu werden. Falls du Kinder- und Pferdebegeistert bist, charakterlich und reiterlich fachlich kompetent, mindestens 16 Jahre alt und Nichtraucherin könntest du bei uns deine Ferien als Betreuerin verbringen. Viele alte Ferienkinder bleiben so unserem Reiterhof Mariental über viele Jahre hinweg eng verbunden. Aber auch Neueinsteiger haben bei uns sehr viel Spaß an dieser vielseitigen Aufgabe.

Vielleicht können wir ja dein Interesse für diese Tätigkeit auf dem Reiterhof Mariental wecken? Falls du Fragen hast, kannst du uns gerne jederzeit anrufen. Telefon 04642 - 2937 oder schreib einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Gerne schicke ich dir Infomaterial zu.

Das Black Pearl ruft nach getaner Arbeit ....

Das Leben als Betreuerin auf Hof Mariental (von Laura Bernstorff, Juni 2013)

Als ich zum ersten Mal nach Mariental gefahren bin, kannte ich niemanden und war gespannt, ob ich dort als Betreuerin zurechtkommen würde. Schon im Zug lernte ich meine neuen „Kolleginnen" kennen. Sie waren alle total nett, und die „alten Hasen", die schon lange Betreuerinnen sind, haben gleich alle meine Fragen beantwortet. Auf dem Hof angekommen sah ich mich erst einmal mit einer Horde Kinder und den vielen Ponys konfrontiert, deren Namen ich vermutlich nie alle schnell genug lernen würde. Es war Freitagabend, und nachdem ich Frau Clausen kennengelernt und die wichtigsten Dinge von den anderen Betreuerinnen gelernt hatte, haben wir uns beim Essen den Kindern vorgestellt. Danach zeigten wir ihnen die Ponys, die sie das Wochenende über reiten würden – eine gute Gelegenheit für mich, einen Überblick zu bekommen. Wir Betreuerinnen sind am selben Abend noch geritten, denn wir dürfen jeden Abend reiten und haben die freie Wahl, welches Pony wir nehmen möchten.

Am nächsten Morgen machte ich mich dann mit einer meiner wichtigsten Aufgaben vertraut: Reitunterricht geben. Als Betreuerinnen holen wir mit den Kindern die Ponys, helfen ihnen beim Putzen und Satteln, und wir geben ihnen Reitunterricht. Sie sind in Gruppen nach reiterlichem Können eingeteilt, von denen, die zum ersten Mal auf dem Pony sitzen, bis zu den Älteren, die schon einige Jahre reiten. Später haben wir im Aufenthaltsraum alles für das Mittagessen vorbereitet, das Köchin Svenja jeden Tag zaubert. Vor allem von Betreuerinnen hat es immer wieder Bestechungsversuche gegeben, um an ihre Geheimrezepte zu kommen. Am Nachmittag ging es noch einmal auf die Ponys und abends haben wir einen Putzwettbewerb organisiert, bei dem die Kinder ihre Kreativität gezeigt haben und so manches Pony heimlich die Blumendeko verputzt hat. Später haben wir ein kleines Mädchen getröstet, denn auch dafür sind wir Betreuerinnen da. Die Kinder können immer zu uns kommen, egal ob sie Heimweh oder eine kleine Beule haben, oder ob Hündin Akiba einfach nur ins Zimmer eingebrochen ist und die Chips leer gefressen hat. Am Sonntag konnte ich schon die Namen der meisten Ponys und Kinder. Heute durften alle Gruppen, die sicheren Gruppengalopp reiten konnten, mit einer Betreuerin ins Gelände gehen. Ich bin als Schlusslicht mit geritten, um die Strecke kennen zu lernen. Es ist toll, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen, wenn sie an den Rapsfeldern entlang galoppieren. Später brachten wir die Ponys wieder auf die Weide und aßen zu Mittag. Noch einmal reiten und schon war das Wochenende wieder vorbei und alle fuhren nach Hause. 

Auf dem Reiterhof Mariental gilt für die Betreuerinnen „learning by doing". Man hilft von Anfang an mit und so habe ich total schnell gelernt, was zu tun ist. Seit diesem Wochenende bin ich oft genug nach Mariental gefahren, um selbst zum „alten Hasen" zu werden und jetzt zeige ich den neuen Betreuerinnen, wie es geht. Man fällt jeden Abend müde ins Bett, aber die Arbeit mit den Kindern macht immer Spaß und die Ponys sind alle superlieb. Und obwohl es anstrengend ist, eine Betreuerin zu sein, ist es jedes Mal ein bisschen wie Urlaub, und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Vielleicht bist du dann ja auch dort?