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Sylvesterwoche vom 28. 12. 2008 - 04. 01. 2009 Liebe Ferienkinder und super tollen Betreuerinnen! Das neue Jahr hat uns wieder voll im Griff und alles läuft richtig rund. Wahrscheinlich hat es etwas mit dieser wunderbaren Sylvesterwoche zu tun. Was war es wieder mal schön!!! 3 lustige Ferienkinder (Katha, Sinja und Nadine) haben sich sofort bereit erklärt die aktuelle Seite zu schreiben. Ich habe sie auch extra darauf hingewiesen nicht nur aus den Augen des stürmischen Waikikizimmers zu schreiben, sondern ihre Augen und Ohren schweifen zu lassen und alles was erwähnenswert ist, wieder zu geben. Lassen wir uns mal überraschen, was dabei rausgekommen ist: Was für eine tolle Sylvesterwoche! Nach verfrühten Anreisen (11:00 Uhr, oh, wir dachten die Anreise ist immer so früh!!) und stürmischen Begrüßungen konnte endlich mit dem Kuchen essen durchgestartet werden. Da viele "alte Hasen" angereist waren, musste die 25 Punkte Liste diesmal nicht vorgetragen werden, nur der Punkt "den schwarz-weißen Terrier nicht anfassen" kam wie immer zutage. Nachdem alles weitere geregelt war, durften sich alle Ponys in der Halle so richtig auspupsen und wälzen. Süßszs. Als nächstes stand die altbeliebte Sattelpflege an, wo bereits die ersten "Bands" gegründet wurden und die Sättel mehr oder weniger glänzten. Nach dem wie immer leckeren Abendbrot ( danke Svenja ) stand fest, dass es drei Gruppen & eine Spezialgruppe geben wird. Die meisten Ferienkinder fielen diesen Abend schon früh in ihre Betten , andere schauten noch ein wenig Heimkino... ( wo war das den ihr Schlingelixe, Waikikizimmer, Laptop?!) Montag Am ersten Morgen waren alle Ferienkinder früh wach und freuten sich auf ihre Ponys. Nach dem Frühstück ging es dann auch endlich los. Das Vorreiten verlief ziemlich "gechillt" und nur zwei Kinder mussten Ponys tauschen. Nach dem Mittagessen wurden dann auch die Zweitponys verteilt. Katha nahm Twister + Wanky Tangi, Laura Queen + Laurie, Anna Dusty + das Sportpferd Dolly, Yase Racker + Solero, Hjördis Ronja + Lilly, Lisa Fandango + Istar, Sabina Kiki + Sacci, Maleen Don Pedro + Derrik und Caro Balou + Funny dazu. Die Zweitponys wurden natürlich sofort geritten. Hjördis jedoch konnte Lilly gar nicht richtig testen, da sie wegen Fieber ins Bett musste. Nach dem Abendessen wurde noch auf Robin Hood voltigiert, wobei mal wieder so richtig "Spannung" aufkam. An diesem Abend schliefen alle schon viel schneller ein, da das Vorreiten überstanden war.
Dienstag Dienstagmorgen fühlten sich die meisten schon wieder wie Zuhause, nur Hjördis hatte immer noch Fieber und musste daher leider abreisen. Schade. Am Vormittag wurde wie immer geritten, nur Svenja musste von ihrem geliebten Lacross absteigen und auf Robin Hood umsatteln, da Crossi an der Sattellage "verwundet" war. Da es nachts sehr kalt und der Boden daher gefroren war, mussten alle Gruppen nacheinander in der Halle reiten. Als die Gruppe 3 grade auf Reitplatz 3 warm und die Spezigruppe trocken ritt & schließlich den Platz verließ, wollte Don ihnen unbedingt folgen und galoppierte freudig aus der Bahn und stand letztendlich neben Laurie. Wieder auf dem Reitplatz angekommen, stolperte er auch noch unglücklich und knickte vorne ein. Außerdem war die Gruppe 1 so sozial und rettete jede Stunde, wenn der Wald brannte die Nacktmule, wovon die Spezigruppe so gar keinen Plan hatte. Die wurde nämlich von ihrer Personaltrainerin Anne in der Reithalle gedrillt. "Ihr müsst reiten, reiten, reiten ! Stell ihn durch, stell ihn durch !" , hieß es da immer nur, sodass selbst bei den Temperaturen alle ins Schwitzen kamen und Anne sichtlich mit sich und natürlich uns sehr zufrieden war. Nachdem alle Nacktmulen der Welt gerettet waren, konnten zum Mittagessen angetreten werden und das Programm für den Nachmittag besprochen werden. Da hieß es dann wieder reiten, reiten, reiten. Nach dem Abendessen wurden die Kilos durch Carmen verbrannt - Aerobic war angesagt. Das Waikikizimmer hatte hier Anwesenspflicht. Warum bloß ?! Danach schauten manche den Betreuerinnen beim Reiten zu, wobei viele feststellten, dass Pauli beim Reiten zuschauen fast schöner ist, als selber zu reiten.
Mittwoch - Sylvester Ein weiteres Kind lag krank im Bett: Katrin und ihr Istar blieb im Stall stehen. Mittwochmorgen gingen manche auch ausreiten, doch wegen dem gefrorenen Boden durfte nur Schritt & Trab geritten werden. Schade, aber natürlich verständlich. Wie leicht können die Ponys umknicken und sich dann verletzen. Das größte Problem an diesem Tag war jedoch der Bunte Abend. Jedes Zimmer sollte sich wie immer etwas Schönes ausdenken, doch bei vielen herrschte beim Mittagessen noch immer Ratlosigkeit. Nachdem sich alle beim leckeren Buffet den Magen mehr oder weniger zu voll geschlagen hatten, konnte im Diskoraum dann endlich durchgestartet werden. Das Cindyzimmer machte dabei den Anfang und heizte mit Pantomimen allen so richtig ein, sodass ein richtiger Kampf zwischen den Egos der beiden Gruppen entstand. Danach folgten die Zweierzimmer, die sich zusammen getan und ein kreatives Sprachspiel mit Anne, die sich gaanz toll anstellte, vorbereitet hatten. Das Waikikizimmer letztendlich hatte einen gaanz besonderen Gast eingeladen: Katja Burghardt von Punkt 12. Nachdem alle bestens über Kusszi und Busszi und die Metropole Szüderbrarupb informiert waren, wurde Obstsalat , Milchshake und Zublinzeln gespielt, wobei sich manche Egos ziemlich gut in Szene setzten . Um kurz vor zwölf gingen dann alle nach draußen, um zu knallen. Mit vielen Raketen und Wunderkerzen wurde das neue Jahr 2009 begrüßt und viele hatten Vorsätze, die sie bereits am nächsten Morgen wieder vergessen hatten. Schnell wurde noch das Programm für den nächsten Tag besprochen und dann ging es ab in die Betten. Die einen schliefen eher, die anderen später...
Donnerstag - Neujahrstag Am Donnerstag durften alle etwas länger schlafen, was manche auch dringend nötig hatten. Es wurde wieder nacheinander in der Reithalle geritten, wobei sich manche mehr auf Paulis Mimik als auf ihre Ponys konzentrierten. Außerdem entdeckten die Waikikis eine neue Marktlücke und entschlossen sich in ihrem Zimmer einen Intimföhnsalon aufzumachen, wobei es beinahe zu einigen Komplikationen gekommen wäre...
Hjördis ging es nach ein paar Tagen Erholung schließlich wieder so gut, dass sie ein zweites Mal die Anreise nach M-tal antrat, nachts jedoch weiterhin Zuhause schlief. Dafür gab es aber schon wieder neue Patienten: Kathrin von Istar, Marit von Funny und Sabina von Kiki. Marit und Kathrin ging es leider so schlecht, dass sie abgeholt werden mussten, und so kam Caro zu ihrer Funny. Des einen Leid , des anderen Freud. Auch Kathas Liebe zu Herzblume blühte erneut auf, da Wanky Tanky leider, leider am Kopf verwundet war. Nach einem freien Abend gingen alle zufrieden zu Bett.
Freitag Freitagmorgen wurde Christina von Anton abgeholt, da sie bereits am Montag wieder zur Schule musste und noch einiges zu lernen hatte. Fleißig, fleißig!!! Der restliche Tag verlief ganz normal und ohne weiter Vorkommnisse: ein gaanz normaler Marientaltag eben. Am Abend fand dann der Putzwettbewerb statt, bei dem diesmal reichlich Kinder mitmachten, nämlích genau vier. Bei den Großen gewann Christin mit Herzdame, und bei den kleinen Lisa mit Fandango und Anne mit Julika bekam den Kreativpreis verliehen. Und alle drei bekamen wunderschöne Siegerschleifen. Ja, hätten wir das gewußt, hätten wir alle auch mitgemacht.
Samstag Am Samstagmorgen erwachten alle schon ganz wehmütig, da der letzte Tag angebrochen war. Ein letztes Mal prügelten sich die Ellenbogenkinder ums Essen und brachen dabei schon fast in Tränen aus. Das absolute Highlight der Woche war letztendlich der Schnee von 9.30 - 9.35 Uhr. Es wurde wie immer fleißig geritten und jedes Kind genoss die letzten Stunden mit seinem Pony. Einige trauten sich sogar mit Pauli, ihren Augenbrauen und dem wilden Teufelchen Herzelein, das unter Pauli mal wieder zum Engel mutierte (gesucht und gefunden sagen wir), ins Gelände. Am Abend fand dann die weltweitberüchtigte Nachtwanderung statt, bei der sich die Betreuerin Pauli und die beiden Onkel vernarrten Ferienkinder Sinni und Katha mit vollen Blasen auf den Weg machten, um die anderen zu erschrecken, was auch hervorragend klappte. Trotz vielen Tipps was Blasenschwäche angeht, musste dann doch das Gebüsch herhalten ...
Ein weiteres Highlight am Samstag war der Besuch von Bauer, die gleich 2 x ihren geliebten Racker ritt. An diesem Abend brannte im Aufi noch laange Licht...
Sonntag Sonntag war große, große Abreise angesagt und es flossen viele Tränen.
Jetzt noch mal für alle , die bei diesem Spektakel live dabei waren : Es war eine superschöne Woche mit euch allen! Tolle Ferienkinder und derbe geile Betreuerinnen ! Anni, Anne, Pauli, Caro und Nane : ihr wart spitze !! Nochmal alles Liebe an die derbe tolle Spezigruppe und an die Waikikis! Ihr seit toll! Wir werden euch niiiie vergessen ! Und noch einen besonderen Dank an unsere Personaltrainerin Anne, dank der am Ende der Woche die Ponys der Spezigruppe makellos durchs Genick liefen. ( Naja, jedenfalls meistens) Und nochmal ein ernstes Wort an Laura: Vergiss niie, wie man sein Bett durchstellt oder Steckdose spielt, nä ?! Ein super Lob auch noch an Christin, die sich die Woche über gaanz toll um die kranken Patienten gekümmert hat! Und zum Schluss möchten wir natürlich noch Frau Clausen danken, die diese Woche mal wieder zu etwas ganz Besonderem gemacht hat und immer alles im Griff hatte ! Danke Ach ja, und vergesst niiemals die drei Grundsätze der Sylvesterwoche : 1. Für Onkel nur das Beste ! 2. Das Leben ist hart, wenn man kein Boot abbekommt. 3. Wenns spuckt , ists richtig !
Mit allerliebsten Grüßen Laura Reichard, Katharina Geisler und Sinja Wigger alias Katja Burghardt
Das war wirklich spitzenmäßig! Vielen Dank für diesen amüsanten Bericht. Ich kann mich mit meinen Danksagungen nur anschließen. Ein traumhaftes Betreuerteam und so liebe Ferienkinder, da bringt es richtig Spaß. Ein toller Start für 2009. Vielen Dank an euch alle und hoffentlich bis bald, eure Marty Clausen
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