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4. Osterwoche vom 10.04. – 17.04.2010

Liebe Ferienkinder, liebe Betreuerinnen!

Unsere letzte Osterwoche 2010 verging wie im Fluge, wieder ist viel passiert und Mara und Lene haben für euch alle diesen tollen Bericht geschrieben.

 

Diese wunderbare Woche begann am Samstag mit super Wetter. Nachdem alle ihre Ponys zugeteilt bekommen hatten und die Zimmer bezogen hatten, ging es an den Kuchen! So mampften wir dann glücklich vor uns hin und wurden in die Gruppen eingeteilt. Und dann ging es auch gleich zu den Ponys. Sie wurden geputzt, lieb gehabt und laufen gelassen, bis es an die Sattelpflege ging. Das war natürlich, wie immer, ein riesengroßer Spaß!

Am Abend wurden dann noch für alle Ballspiele in der Halle angeboten, worauf wir - mehr oder weniger müde – in die Betten fielen.

 

Nach dem Samstag kam der Sonntag (wer hätte das gedacht?). Müde waren wir aus dem Herzchen Zimmer nicht, schließlich wurden wir sehr erfrischend von „Disco-Pogo“ geweckt und das Wetter spielte auch wieder mit. Frisch gestärkt ging’s nach dem Frühstück dann endlich in den Sattel. Alle waren gespannt auf ihre Ponys, die Gruppen und die Betreuerinnen. Es wurde allerdings noch viel herumgetauscht, da irgendwie nie jeder zufrieden war. Aber das hat sich auch geregelt und alle starteten glücklich in die zweite Reitstunde des Tages. Es gab an diesem Tag allerdings auch einen Unfall: Das Ferienkind Peer hat eine Mistgabel ins Gesicht bekommen und musste erstmal ins Krankenhaus. Glücklicherweise ging es ihm nach ein paar Tagen wieder gut und er konnte die Woche weiter genießen. Zum Abschluss des Tages wurde noch Robin Hood fertiggemacht zum Voltigieren. Wir haben uns aber lieber mit SingStar vergnügt und uns die Seele aus dem Leib gesungen.

 

Am Montag war immer noch gutes Wetter! Die ersten Ausritte fanden statt, wobei auch schon das erste Opferface gesichtet wurde. Am Nachmittag kamen endlich die beiden „Nachzügler“ Leonie und Natalie an, auf die wir schon gewartet hatten. Allerdings wurde Leonie schon gleich bei ihrer ersten Reitstunde von Lacross in den Sand gesetzt. Es ist aber nichts passiert, Leonie geht’s gut – Gott sei Dank! Aber es haben uns auch Ferienkinder verlassen: Die Waikikis, die von der letzten Woche noch da waren, sind am Abend abgereist. So gab es nur noch fünf Gruppen und das Waikiki Zimmer war wieder frei. Die Chance haben wir uns nicht entgehen lassen und sind gleich umgezogen! Und dort haben wir eine sehr spannende Entdeckung gemacht: Lene ist natürlich ins Devil Zimmer reingeplatzt, um zu schauen, wer denn da wohnt – und ist lachend wieder hoch gerannt. „Unter uns sind Männer, die wie Bauarbeiter aussehen!!!“ Die Männer entpuppten sich dann aber als freundliche Gastarbeiter, die wir erstmal auf Deutsch zugelabert haben, bis wir gemerkt haben, dass sie polnisch waren. Uups…

Weil wir diese Woche nur sehr wenig Ferienkinder waren, wurden später noch Zweitponys verteilt und der Tag wurde mit Ponyspielen auf Castello und Hidalgo abgeschlossen.

 

Der Dienstag verlief wie die anderen Tage auch, es gab auch wieder einen „Sturz“. Lene ist sanft im Matsch gelandet, als Harry Potter sie erstmal abgesetzt hat. Wir fragen uns immer noch, wie sie es geschafft hat, dabei nicht dreckig zu werden!

Obwohl die Woche schon voll in Gange war, wurden wieder Ponys getauscht, Zweitponys wieder abgegeben und, und, und…

Abends wurde die Hofolympiade veranstaltet. Wir sind Dritter geworden! Okay, es gab nur drei Teams. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht

 

Der Mittwoch war der wärmste Tag der Woche. Ich habe mir einen Sonnenbrand im Gesicht geholt und die Ponys waren schon nach ein paar Runden Schritt nass. Da hieß es dann: Chillen! Beim Ausritt wurden übrigens wieder neue Opferfaces gesichtet!

Und am Abend fand dann der Putzwettbewerb statt. Dort wurde geputzt, Racker wurde mit Miss Beauty verheiratet. Ihr Kind war der kleine Schnüppi. Auch gefunden haben wir Checker-ponys, Hippie-Ponys und viele mehr. So endete also die Mitte der Woche.

 

Joa, der Donnerstag war auch mal wieder ziemlich witzig. In der frühen Morgenstund sangen wir mit Betreuerin Jule, die überhaupt nicht heiser war, ein Ständchen für unser Geburtstagskind Leonie, die an dem Tag vierzehn geworden ist. Die erste Reitstunde war für uns ein bisschen anstrengend, weil Louise und Anna unbedingt Pony-Scooter spielen wollten. Da gab es ein paar Mal Pferdeauflauf. Tja, wir haben halt keine Hobbies! Am Nachmittag hatten wir eine supäär Idee: Trampolin springen! Natürlich immer ganz brav zu zweit auf einem Trampolin. Manchmal haben wir uns allerdings ein bisschen verzählt, aber das braucht ja keiner zu wissen.

Während viele Kinder abends eine Nachtwanderung gemacht haben, haben wir mal wieder SingStar gespielt. Doch wir wurden unterbrochen: „Hilfe, Louise ist weg! Und draußen sind Wildschweine unterwegs.“ Schon klar…

War natürlich nur ein Scherz, die Louise war im Cindy Zimmer versteckt.

 

Auf einmal war auch schon der letzte Tag. Da haben wir das Reiten natürlich richtig ausgenutzt und haben ein schönes Pas-de-deux eingeübt. Beim Ausritt am Nachmittag haben wir uns mit einem freundlichen Golfer unterhalten und eine Umfrage gestartet, die leider nicht sehr erfolgreich ausging. Schade, Leonie, das war wohl nix! Uns wurde gesagt, wir sollen unsere Ponies mal besser putzen. Wir fanden es lustig! Es war eigentlich ein wunderschöner Tag (wie alle anderen Tage auch), trotzdem bekam Lene ihren ersten Heulanfall, weil sie fürs erstmal letzte Mal ihren geliebten Pauli geritten ist. Das war so rührend, wir hätten beinahe alle mitgeweint.

Noch vor dem Bunten Abend ist leider unsere Betreuerin Jule abgereist. Schade, sie hat was verpasst! Und zwar: Das wie immer supertolle Essen, ein spannendes Quiz, Sätze bilden („diese sch*** Legastheniker!“) und – nicht zu vergessen: Limbo-Tanz! Louise war eigentlich ganz schön gut, doch durch einen gewissen Grund, auf den ich hier nicht näher eingehen will, hat sie doch nicht ganz gewonnen. Abschließend tanzten wir dann zu „I gotta feeling“ eine Polonaise durch den Ponytraum.

 

Der Samstag, der Abreisetag, kam leider viel zu schnell. Doch wir freuten uns auch auf zu Hause, besonders auf unser eigenes Bett. Lene weinte wieder und wollte ihren Pauli am liebsten gar nicht loslassen, Louise kaufte als Erinnerung den ganzen Puffreis aus dem Kiosk auf und alle verabschiedeten sich von den Ponys und den neuen Freundinnen, die wir gefunden haben. Doch wir konnten uns trösten: Wir kommen bald wieder, denn die Wochen auf Mariental sind einfach immer die Schönsten!

 

Das war einfach die allertollste, chilligste Woche überhaupt mit dem besten Wetter, den besten Pferden und den besten Leuten! Ich hoffe, wir sehen uns wieder!

Ein besonderes Dankeschön an die Opferfaces, Bob & Bobby und alle anderen, die diese 7 Tage so unvergesslich machten!

 

Es war eine super tolle Woche. Wir hatten sehr liebe und besonders lustige Ferienkinder, fleißige Betreuerinnen, super Wetter, dass sogar die Reitplätze anfingen zu stauben und so brave Ponys, dass hätte nicht besser laufen können!

Vielen Dank liebe Mara und liebe Lene für euren Bericht, vielen, vielen Dank liebe Betreuerinnen für euren Einsatz für die Kinder und Ponys. Es war einfach ganz toll, bis bald eure Marty Clausen