![]() |
||
|
13. 10. – 20. 10. 2007 3. Herbstferienwoche Meine lieben Ferienkinder und super tollen Betreuerinnen! Da bin ich endlich mal wieder. Wir haben schon die dritte Herbstferienwoche zu packen und falls ihr Euch fragt, wo ist der Bericht der ersten Woche?! Ich habe es einfach nicht geschafft. Aber jetzt geht es los mit dieser Woche. Die Anreise verlief bei tollstem Sonnenschein. Ob die Sonnenstrahlen alle entspannter machten? Die ersten Kinder kamen schon um 11:30 auf dem Hof. Diesen beiden hatten wir es auch zugesagt, weil die Eltern sonst Zeitprobleme bekommen hätten, aber sie hatten gleich ihren ganzen Fanclub mitgebracht und das fand ich überhaupt nicht gut! Es ist den anderen Kindern, die pünktlich anreisen, gegenüber unfair. Wir starteten wie immer mit unserer 23. Punkteliste um 17:30 und es gab sehr viel zu bereden. Wer ein Gurtschoner, ein Pad, Ausbinder brauchte, wo die Ponys alle standen und vieles mehr. Aber wir hatten bei leckerem Marmorkuchen Zeit, um alles in Ruhe zu beratschlagen. Dann wurden die vierbeinigen Schätzelis besucht und wir fingen gleich einige von den Wegrennern ein. Aber Derrik und Pauli ließen uns keine Chance und galoppierten fröhlich um uns herum und hatten ihren Spaß. Nach dem Koppelmarsch war Sattelpflege angesagt und alles wurde für den nächsten Morgen perfekt vorbereitet. Nach dem Abendessen hieß es dann ab in die Betten und als ich meine Nachtrunde machte, lagen wirklich fast alle im Bett (nicht wahr Uschilein). Strafandrohung für Uschilein und die gelbe Karte folgte, aber dann kehrte Ruhe in den Häusern ein. Ihr wisst ja, nur wer gut schläft kann auch gut und sicher reiten. Der Sonntag kam und alle Kinder mussten früh aufstehen, denn wir hatten ja noch ein Problem zu lösen. Derrik und Pauli einfangen! Aber vorher wurde erst einmal lautstark gesungen, denn Natalie hatte Geburtstag. Happy birthday, wie schön, dass du geboren bist…. Aber danach gestärkt nach einem guten Frühstück trabten wir frohen Mutes mit vielen Äpfeln beladen zur Wallachkoppel. Überraschung: Derrik lies sich sofort einfangen, Pauli brauchte etwas Zuspruch, aber dann ging es mit den beiden Raudis ab nach hause. Die erste Reitstunde stand bevor und alle waren sehr, sehr aufgeregt. Wir hatten 9 Reitgruppen und 12 Betreuerinnen. Das hatten wir noch nie. Aber ich hatte mich mit Betreuerinnen überbucht, was aber im Nachhinein doch ziemlich angenehm war. Die Gruppen ritten sehr unterschiedlich. Die Hälfte war stimmig, aber bei den anderen musste ich sehr viel tauschen und ändern. Unser neues Pony Fiby ging das erste Mal mit und hatte Glück mit Gesa, einem sehr gut reitenden Ferienkind. Fiby ist sehr sensibel und seine Reiterin muss viel Gefühl haben. Frieda unsere neue Hafistute erwies sich im Gelände für sehr gut und sie ist weniger feinfühlig, eher burschikos. Am Nachmittag wurde doch noch mal hier und da getauscht. Ein richtiges Ponykarussell war das. Aber am Ende saßen alle Kinder auf dem richtigen Pony und die Woche konnte endlich losgehen. Der Montag weckte uns mit strahlendem Sonnenschein. Einfach wunderbar so ein schöner Herbsttag. Heute führten wir nach 13 Jahren Reiterhof eine Neuerung ein. Mittagessen zu zwei unterschiedlichen Zeiten. Die Frühreiter aßen um 12:00 und die Spätreiter um 13:00 Uhr. Warum? Dadurch hatten die Frühreiter am Nachmittag viel mehr Zeit zum reiten. Hinzu kam, dass es in den Ponystuben sehr viel ruhiger und entspannter ablief als vorher. Ja, gut Ding braucht eben Weile. Ich denke, dass war die richtige Entscheidung, um das Reitvergnügen noch einmal zu steigern. Wobei Uschilein nicht so begeistert von der Lösung war. Es ist immer schwierig bei „alten“ Ferienkindern Neuerungen einzuführen. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und unser Uschilein auch. Heute musste unser Tierarzt kommen. Dem Hasen wurden mal wieder die Zähne gekürzt. Ich guckte es mir ganz genau an, um es in Zukunft selber zu machen. Pearl Harbor war immer noch lahm und der Tierarzt stellte ein Hüfgeschwür fest. Das ist nicht schlimm, aber er hatte erst mal Pause und das in der Hauptsaison. Heute durften ab Gruppe 4 alle, die wollten ins Gelände reiten und sie hatten bei diesem tollen Wetter eine Menge Spaß. Aber auch so mancher kleiner Reiter viel ins Gras, weil die Sonne und der Wind die Ponys sehr keck machte. Am Abend fand unter den strengen Augen von Ronja, Pia, Maray und Nina der Putzwettbewerb statt. Große Teilnahme und noch größeres Putzen. Bei den Kleinen gewann Antonia Kujawski mit Corrado, bei den Mittleren Thora Engelmann mit Lady, bei den Großen Bente Riechmann mit Benito und der Kreativpreis wurde an Raika Göttsch mit Pumuckl vergeben. Herzlichen Glückwunsch Ihr fleißigen Bienen!!! Der Dienstag kam und alle waren ganz furchtbar müde beim Frühstück. Nur ein Gemurmel und Gegähne. Das änderte sich aber bald mit dem Ponyholen. Es pfiff ein frischer Wind um die müden Nasen, besser noch Augen und dann waren alle wach und es konnte losgehen. Die Sonne schien und alle hatten einen richtig tollen Reittag. Der Mittwoch weckte uns mit Regen und brachte uns auch mit Regen ins Bett. Trotzdem ritten sehr viele Kinder und ließen sich von den paar Tropfen nicht abhalten. Ihr wisst ja, nur die Harten kommen in den Garten, die anderen..? Am Abend kam unsere Aerobicqueen Carmen auf den Hof geflattert und lockerte erst einmal alle müden mit Muskelkater versehenen Muskeln und Knochen bei fetziger Discomusic. Der Donnerstag war wieder wunderschön. Die Sonne schien und es war einfach super. Aber heute bekam das Sturmizimmer mit seinen Zuckerpuppen Reitverbot (nur morgens). Die hatten fast die ganze Nacht alle auf Trab gehalten und wollten einfach nicht hören, bis es Evalein zu bunt wurde und sie die Höchststrafe aussprach. Ja, manchmal muss es eben sein. Am Morgen absolvierten unsere Prüfungskandidatinnen Laurence, Fenja, Bente und Lara die Prüfung für das Kleine und Große Hufeisen. Die Zuckerpuppen halfen wo sie nur konnten. Bauten die Hindernisse auf und ab…. Eine andere Mannschaft kämpfte fleißig im Matschfeld bei den Mounted Games gegeneinander. Laurence fetzte mit Benny ganz schön rasant über den Parcour und Fenja folgte mit Racker etwas gemütlicher. Das Reiten verlief bei allen sehr gut und ebenso die Theorie. Da hatten Susi und Jojo alles gegeben, um die vier bestens vorzubereiten. Herzlichen Glückwunsch. Da der Tag so schön war, sollte der Abend noch besser werden. Am Abend wurde erst einmal die Zimmerzitrone an das Herzchenzimmer vergeben. Die Einwohner Silja, Lara, Hannah Q., Jule M., Sina, Mandy, Carina, Carola, Claudia und Laura P. gewannen haushoch und ihnen folgte auf dem 2. Platz das Sturmizimmer mit Celina, Charleen, Jana, Antonia, Eileen und Natalie. Die armen Mütter, die solche Dreckspatzen haben. Der Hofplatz erfreute sich am nächsten Mittag einer gründlichen Reinigung und erstrahlte in neuem Glanz. Am Abend fand dann der Supergau statt. Nachtwanderung mit Wild- und Meerschweinen, Rehen und einer armen Anka, die in den einzigen Stacheldraht fiel, der weit und breit in Rabenkirchen war. Beim Erschrecken hat sie ihn einfach übersehen. Dann ging die Fahrt los, ab in die Klinik, dicker Salbenverband um das Bein und alles wurde wieder besser. Tapferes Mädchen, gute Besserung!!!!! Der Freitag zeigte sich von seiner besten Seite und alle Kinder durften aussuchen, was sie machen wollten. Daher ritten ganz viele sogar zweimal ins Gelände und es war ganz schön was los auf den Reitwegen in Rabenkirchen. Am Abend wurden alle Dienste mit größtem Einsatz gemacht. Es blinkte und Blitzte überall und dann hieß es: Bunter Abend und viel Spaß und Spannung. Die Räuberbraut Ronja übernahm die Moderation und damit war natürlich Action vorprogrammiert. Am Samstag hieß es dann ganz früh aufstehen, anziehen, frühstücken, Koffer packen , Adressen austauschen, Abschiedstränen weinen, tausend Umarmungen, tausend Versprechungen, dass alle wiederkommen wollen. Es war eine super tolle Woche. Ich habe sie sehr genossen mit so vielen netten und lieben Ferienkindern, besonders hervorzuheben wären die Zuckerpuppen und Uschilein, oder?! Natürlich hatte ich es diese Woche besonders gut mit 12 Betreuerinnen. Aber ich nutzte diese extra gewonnene Zeit, um büromäßig alles für das Reiterhofjahr 2008 vorzubereiten. Ich möchte mich ganz sehr bei meinen tollen Betreuerinnen Nina, Alena, Ronja, Johanna=Jojo, Susi, Anka, Pia, Carolin, Miri, Maray, Cathi und Eva bedanken. Ihr ward so ein tolles Team. Vielen, vielen Dank. So geht mal wieder eine ausgesprochen schöne Ferienwoche zu Ende, ich wünsche Euch alles Gute und bis bald, Eure Marty Clausen
|
||