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30. 06. – 07. 07. 2007 2. Sommerferienwoche Liebe Ferienkinder und liebe Betreuerinnen! Die zweite Anreise war schon etwas turbulenter und zwar, weil wir den Hof voll mit Wochenendkindern hatten. Da ging es rund, aber wir hatten alles fest im Griff. Super tolle Betreuerinnen waren schon da und wurden durch die neu angereisten bestens ergänzt. Alles lief wie am Schnürchen. Am Samstag wurde sogar noch das Sichtungsreiten durchgeführt, obwohl wir das nur noch in Ausnahmefällen am Anreisetag machten. Aber alle waren so schön pünktlich und somit schafften wir es. Das Wetter war immer noch nicht viel besser, aber beim Reiten merkt man das nicht so und alle hatten eine Menge Spaß. Am Sonntag gingen die ersten Kinder fleißig ins Gelände. Leider musste auch der Tierarzt kommen und Devil untersuchen. Er hatte über Nacht Hufrehe bekommen. Gott sei Dank ganz frisch und so denke ich, wird er bald wieder fit sein. Am Sonntagabend reisten die Wochenendkinder ab und es wurde ruhig bei uns. Aber auch irgendwie schön, in einer kleinen netten Runde zusammen zu sein. Am Abend setzte dann bei uns ein regelrechter Monsunregen ein. So viel Wasser in kurzer Zeit haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Mariental wurde so richtig sauber gewaschen. Am Montagmorgen, wir konnten es gar nicht glauben, schien die Sonne und alle Kinder konnten richtig ausgiebig reiten. Diese Woche haben wir eine Bambinogruppe mit Pauline und Talia. Die beiden sind so süß und reiten mit großer Begeisterung mit ihren Ponys Corrado und Silver auf dem Round Pen. Sie werden bestimmt eine Menge lernen bei dieser Spezialbehandlung! Über Mittag holten wir dann Heidi und Herzchen in den Putzstall und beide wurden erst mal frisiert, Haare abgeschnitten und ordentlich gebürstet. Ich glaube, dass werden ganz tolle Reitponys. Sie sind so hübsch geworden und sie genießen es sehr, wenn wir uns mit ihnen beschäftigen. Dadurch haben wir es natürlich auch viel leichter, wenn sie angeritten werden sollen. Der Nachmittag begrüßte uns mit Regen, Sonne und viel Wärme. Man fühlte sich im hohen Norden wie in den Tropen. Komisches Wetter!?! Am Dienstag kam Anton! Er ist ein dreijähriger Wallach, Dunkelschimmel und ganz, ganz süß. Friederike hat ihn gleich unter ihre Fittiche genommen und bewegt ihn täglich. Er ist nicht nur süß, sondern auch sooo lieb. Ihr werdet ihn mögen! Lasst euch überraschen! An diesem Tag hatten wir Glück mit dem Wetter, obwohl das Gelände sehr rutschig war. Aber die Ponys störte das nicht, nur ihre Reiter hatten manchmal Schiss in der Büchs. Aber man kann an diesen Erfahrungen ja nur reifen und immer mehr lernen. Am Mittwoch hatten wir keinen Regentropfen. Endlich konnten wir Rasenmähen, was die Stallponys sehr erfreute; denn da fiel für sie das eine oder andere Hälmchen ab. Es wurde sehr fleißig geritten, stundenlang. Esther hatte ein neues Ponyspiel auf Lager, welches große Begeisterungsstürme bei den Kindern hervorrief. Eine Art Staffellauf mit Ponys, Bürsten, Eimern und Hufkratzern. Klasse! Der Donnerstag kam und wir hatten eine gigantische Prüfung zu bewältigen. Lennart und Sophie hatten sehr fleißig gelernt und bestanden mit Bravour das Kleine Hufeisen. Herzlichen Glückwunsch!!!! Nina hatte sie aber auch mit sehr viel Einsatz darauf vorbereitet. Vielen Dank! Unsere beiden „Babys“, Heidi und Herzchen wurden jeden Mittag trainiert. Das tat ihnen sehr gut; denn dadurch werden sie sehr lieb und umgänglich. Sie laufen jetzt schon prima auf dem Reitplatz außen herum, lassen sich anbinden und führen. Auch unsere Meerschweinchenbabys Trick, Truck, und Track wachsen und werden immer zahmer. Sie sind ausgesprochen niedlich und kuschelig. Richtige Piepsschweinchen. Am Freitag hatten wir gleich drei Geburtstagskinder: Deike, Leona und Sylvana. Svenja backte drei Geburtstagskuchen und dann wurde ordentlich happy birthday gesungen. Herzlichen Glückwunsch ihr drei!! Am Abend wurde es sehr turbulent; denn eine ganze Anzahl Wochenendkinder reiste an und brachte ordentlich Stimmung nach Mariental. Der Abend wurde zweigleisig gestaltet. Die Wochenkinder feierten ihren Bunten Abend unter sich und die Wochenendkinder spielten mit großer Begeisterung Ponyspiele in der Reithalle. Irgendwann fielen alle ins Bett und erst am nächsten Morgen wachten sie wieder auf. Die Wochenendkinder starteten zu ihrer ersten Reitstunde und die restlichen Ferienkinder mussten packen, aufräumen und Abschied nehmen. Es fällt vielen immer sehr schwer wieder abzureisen, aber ihr wisst doch alle, ihr dürft gerne wiederkommen. Ein großes Lob geht an meine tollen Betreuerinnen, welche trotz des schlechten Wetters nie den Mut verloren haben, immer guter Laune waren und alles bestens bewältigt haben. Vielen, vielen Dank an Nina, Natalie, Ester, Jana, Anna und Pia. Das habt ihr Spitze gemacht! Bis bald, Eure Marty Clausen
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