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Wochenbericht 27. 03. - 03. 04. 2010 – 2. Osterwoche Geschrieben von Helene mit Raudi und Gigolo und Michelle mit Holsteins Jomani. Diese Woche startete wie gewöhnlich mit der Anreise und anschließend dem Kuchen essen. Doch dann, das erste Highlight der Woche: VORREITEN schon am SAMSTAG!! Direkt gefolgt vom zweiten: keine Sattelpflege! Natürlich zum großen Bedauern aller Ferienkinder!? Mit Wochenendkindern gab es vier Reitgruppen. 7 Kinder aus dem Waikiki-Zimmer entschlossen sich sogleich eine Spezigruppe zu gründen. Wir hatten sogar Besuch von 2 Jungen: Timm und Tobi (oder nach Frau Clausen Eike... grübel)
Der Sonntag begann wie jeder Tag mit viel Gelächter beim Frühstück und ersten, zum Teil nicht so langen Gelände ausritten. Als Nele, Lena und Isi Hirschen begegneten, liefen Luigi und Anton aufs Feld und der arme Chicco wusste gar nicht was gerade passierte. Danach war der Ausritt dann wohl Wort-wörtlich davon gelaufen. Es wurden fleißig Ponys getauscht, da sich keiner so recht entscheiden konnte. Einige Kinder nahmen sich auch ein 2t Pony. Mit viel Freude liefen alle zum Kuchen essen, denn Svenja hatte wieder ihren super-Schokokuchen gemacht. Leider konnte ihn keiner so recht genießen, denn es wurde zuvor schon zu viel „Naschi“ in Form von Oszereiern und Osterhasen gegessen. Am Abend veranstalteten Thess und Sandra die Hofolympiade. Außerdem verließen uns Amelie und die Wochenendkinder. Dafür erhielten wir die Kenntnis, das der Fuß genau so lang ist wie der Unterarm. Und denkt dran Mädels; wenn ihr nicht artig seid, dann schneiden wir euch die Arme ab, damit eure Füße schrumpfen und ihr nicht mehr laufen könnt!!
Am Montag bekamen wir Zuwachs von unserer lieben Emi, die sogleich mit in das Waikiki-Zimmer zog, und uns alle so mit ihrem mysteriösem Schlafwandeln schockte, das Lenas Bett fast einkrachte, als Michelle und Lena hier zusammen drinnen lagen oh-oh... Weitere schlauen Erkenntnisse folgten: 1. Kleine Kinder saugen sich die Haare, um sie sauber zu kriegen und 2. Sie wissen allesamt nicht was Türkisch für Anfänger ist (ein klassiker Kopfschüttel) Abends motivierten Sandra und Caro einige zum Singstar singen, aber letzendlich ging der Tag (Abend) auch ganz schnell vorbei.
Der Dienstag startete mit dem lang ersehnten Gelände-Ausritt der ersten Gruppe der ganz Problemlos verlief. Da Carmen leider krank war, fiel das geliebte Aerobic leider aus. Viele Kinder waren aus diesem Grund sehr traurig, doch zusammen überwindeten sie diesen Verlust. Deswegen veranstalteten Hannah und Sandra mit Devil und Corrado Ponyspiele. Da das Waikiki Zimmer einiger merkwürdigen Begebenheiten der vergangenen Nacht etwas sehr temperamentvoll war, mussten sie sich von nun an sehr zusammen reißen; denn sonst hieß es: „Reitverbot!“ Zur Schonung der Nerven aller Beteiligten verlief die darauf folgende Nacht sehr ruhig.
Am Mittwoch waren nun alle mit ihren Ponys zufrieden und Caro und Sandra verkleideten sich als Alu-Männchen... kann verstehen wer mag. Weiterhin unterhielten sie alle mit ihrer Milchschnittenwerbung-nachmache. (Anton). Auch Timms perfekte Technik vom Pferd zu pinkeln (im Gelände) trug zur allgemeinen Unterhaltung bei. Abends war dann der Putzwettbewerb bei dem mehrere Preise verteilt wurden (leider können sich die Autoren von diesem Bericht nicht mehr daran erinnern WER gewonnen hat...). Auch in dieser Nacht ging es recht ruhig im Waikiki-Zimmer zu und alle auf dem Flur konnten schlafen (auf jeden Fall wurde nicht wieder mit Reitverbot gedroht... kann nur ein gutes Zeichen sein?!
Donnerstag war der erste April – ein totaler Reinfall. Keiner hatte sich etwas überlegt, sogar die größten Opfer auf dem Hof wurden in Ruhe gelassen. Nur leider hatte das Waikiki-Zimmer das auch bemerkt, und sich den Abend zuvor noch etwas überlegt. Alle waren von der Woche so müde und erschöpft, das die erste Idee angenommen wurde und dann auch Ruhe war: die Waikikis wollten Caro den ganzen Tag lang anschweigen und ihr ein richtig „schönes“ schlechtes Gewissen machen. Dies stellte sich als ganz schlimme Idee heraus, denn Caro wusste gar nicht was vor sich ging, und es war am Ende einfach nicht mehr witzig. Die Stimmung schwankte zwischen Mitleid und schlechtem Gewissen für Caro. Am Ende entschuldigten sich alle, doch Caro hatte am Abend noch etwas wunderbares für die Waikikis vor: die Nachtwanderung stand an. Die Betreuer meinten „Alle müssen mit!“ aber als dann alle dick verpackt im Putzstall standen, kam Frau Clausen und sagte: „und ihr wollt wirklich alle mit?“ Nun war es für die eigentlich nicht mitwollten auch egal, und es wurde ein lustiges Grüppchen. Keiner wusste, was die Betreuer für die Kinder vorbereitet hatten, und das bleibt wohl auch für ewig ein Geheimnis, denn letztendlich war der Abend eher zum Schlapplachen als zum Gruseln. Ich sage nur Elise... Trotzdem war der Abend schön, und alle hatten Spaß, auch die, die dann doch noch zuhause geblieben waren.
Freitag war ja leider schon der letzte Tag, und man merkte es den Ferienkindern und Betreuern deutlich an. Es flossen sogar schon ein paar Tränen, und die Ponys wurden ordentlich verabschiedet. Der bunte Abend war der Highlight des Tages, weil es den ganzen Tag hieß: „nee, wir haben nichts, müssen uns noch was überlegen“ oder „ach ist doch egal, irgendwer wird schon was lustiges machen...“ Auch diese Woche hatte das Waikiki Zimmer wieder ein paar gute Ideen, nur leider zu spät. Die Kinder hatten keine Zeit mehr noch etwas zu üben, und alle dachten sie hätten nichts. Aber letztendlich hatten alle wenigstens ein bisschen was zu zeigen, von Gedichten bis zu Tänzen. Es gab sogar ein „Elisen-Rap“ zum vorigen Abend, und es haben mich ein paar Leute gefragt den Text in den Bericht einzubauen also hier ist er:
„Heute Morgen, heute Morgen bin ich aufgewacht da lag sie neben mir... schon die ganze Nacht!? Ich schrie ganz laut, doch keiner hörte... Vielleicht weil es einfach, keinen störte.
Dann später beim Putzen hing sie an der Decke Ich rannte ganz schnell in die andere Ecke Alle gingen dann ohne mich zum reiten Ich merkte sofort: mich kann keiner leiden.
Dann später, dann später beim Mittagessen Svenja hatte gekocht, Elise gleich am fressen. (Seitenkommentar: wer kann da auch wiederstehen? Das essen war wieder unheimlich gut... Kompliment) In ihrem gelbem Regenmantel saß sie da Sie schaute mich an... ganz still und starr.
Dann später da wollten alle schlafen Ich zählte Elisen anstatt Schafen. Dann plötzlich war sie neben mir, stand einfach da Doch dann packte sie mich und dann AAAAHHHH!!“
Dieser Text wurde von Lara, Sina, Emily und Helene (a.k.a. Leni) am Freitag ein paar Stunden vor dem Bffett erfunden. Auch die anderen Zimmer hatten teilweise gute, teilweise .... sagen wir mittelmäßige Sachen vorbereitet. Aber allem in allem war der Abend sehr unterhaltsam.
Der Samstag war nur noch traurig. Es wurde geheult wie schon lange nicht mehr, und die die noch eine Woche blieben, durften noch eine Runde reiten. Helene (a.k.a. Leni) ritt mit Thess, Nele und Hannah ins Gelände, und Timm und Emily ritten mit Sandra in der Halle. Es war zwar ein schmerzvoller, aber ein schöner Abschluss.
Liebe Helene und liebe Michelle, was habt ihr beiden da für einen lustigen Bericht geschrieben! Vielen, vielen Dank für diese schöne Aktuelle Seite.
Es war eine super Woche mit tollen Ferienkindern, ganz fleißigen und spaßigen Betreuerinnen, lieben Ponys und einer ganzen Menge Spaß, ich grüße euch ganz herzlich, eure Marty Clausen
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