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 1. Osterwoche

Diese Woche ging wieder einmal viel zu schnell vorbei! Woran das liegt? Lest selbst!

Am Samstag reisten schon die ersten Ferienkinder um 12:45 Uhr an, u.a. mein Bruder Fabian, einzigster Junge in dieser Woche. Aber es dauerte nicht lange und die nächsten folgten mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel und bald waren alle Ferienkinder und Betreuerinnen angereist und ein großes Wiedersehen fand statt.

Das Sichtungsreiten folgte, wie immer, nach dem gemütlichen Kuchenessen im Aufi, mit großer Freude und die Lieblingsponys wurden stürmisch begrüßt.

Schnell standen die Gruppen fest und das Abendessen konnte verzehrt werden. Das Unangenehmste am ersten Tag stand jedoch noch bevor: Die Verteilung der Dienste. Imke und Theresa meldeten sich fleißig für jeden Dienst, nur beim „Weg zum Ponystall“ sanken ihre Arme schnell dem Erdboden entgegen. Frau Clausen entging jedoch nichts und teile sie in den unangenehmen Dienst ein. Doch Omi und Opi gaben nicht auf und bestachen Michi, die die Dienste einteilte, mit einem Überraschungsei, und so konnten die beiden einen wesentlich angenehmeren Dienst annehmen, nämlich den „Weg zur Reithalle und zur Straße“. Danke noch mal Michi!! Zur Abrundung des Tages wurden am Abend Ballspiele in der Reithalle angeboten, zu denen vor allem die etwas jüngeren Ferienkinder zahlreich erschienen.

Der Sonntag begann natürlich auch mit dem besten Wetter, das man sich wünschen konnte. Nach dem Mittagessen setzte sich Frau Clausen mit uns Wochenkindern zusammen und besprach die 2.Pony-Vergabe, da die Wochenendkinder bald abreisen würden und somit viele Wunschponys frei worden.

Bevor sie jedoch nach Hause fuhren, wurde noch einmal geritten und die Dienste ganz ordentlich erledigt. Am Abend ritt Michi dann das neue Pony Avallonia in der Halle, was sehr gut klappte. Danach stand Sattelzeug-Putzen auf dem Programm, was nicht gerade bei den Ferienkindern mit einem 2.Pony großen Anklang fand, da sie dann zwei Sättel und zwei Trensen zu säubern hatten

Montagmorgen konnten schon die Gruppen 6 und 7 ins Gelände reiten, was auch von fast allen genutzt worden ist. Das wieder sehr leckere Mittagessen, überbackenes Schnitzel mit Reis und Salat und der Nachtisch, stärkte alle und diesmal wurde Avallonia schon kurz nach dem Mittagessen von Michi bewegt, wobei Nina sie wieder tatkräftig von unten unterstützte. Einige Ferienkinder saßen mucksmäuschenstill an der Bande und schauten gespannt zu.

Der Abend kam jedoch immer näher und nach dem Abendbrotessen veranstalteten Nele und Anja in der Reithalle die Ponyspiele. Es gab Zweier-Teams. Für die Kleineren stand Kokette zur Verfügung, wir Größeren mussten zusehen, dass wir Devil in einen ordentlichen Trab schoben. Es hat allen sehr viel Spaß bereitet, die Ponys aber auch seinen Teampartner anzuspornen. Letztendlich konnte aber nur ein Team gewinnen. Herzlichen Glückwunsch Franzi (die obere) und Franzi (meine Ehefrau)!!

Am Abend schauten wieder viele Ferienkinder den Betreuerinnen beim Reiten zu. Franzi und ich nahmen mit Begeisterung die Jacken der Betreuerinnen entgegen und bald hatte ich 7 Jacken und Westen an und meine Ehefrau und ich teilen uns Anjas schönen roten Schal. Danke, dass wir nicht frieren mussten!!

Anja ritt an diesem Abend Obelix oder auch Sturmi 2 genannt, was zu heftigen Lachkrämpfen noch die ganze Woche führte!

Das Trampolinspringen war neben dem Reiten die wohl häufigste Tätigkeit, was an dem Spaßobjekt seine Spuren hinterließ. Oft saßen wir zu mehreren auf dem Trampolin und am Dienstag las Britta (Gabi Zinksalbe) so Manches vor...

Aber auch das Ziegengehege mit den vier Ziegen Emma, Paula, Püppi und Emily fand großen Anklang nicht nur bei den Ferienkindern, sondern auch bei Maxi. Franzi und ich hatten es grade vor Maxi in den Ziegenauslauf geschafft, da waren wir auch schon gefangen. Wir spielten mit dem größeren Ziegenbaby Püppi und maßen Kräfte. Doch die Zeit bis zum Kuchenessen rückte immer näher und so mussten wir Gefangene um Hilfe rufen, die auch bald eintraf, da Fabi sie gerufen hatte. Nele, Anja und Britta kamen mit einem roten Strick und Nele, die Mutige, schlang es Maxi um den Hals und knotete den Strick zu, sodass Franzi und ich schnell im Freien waren. Maxi störte das herzlich wenig.

Danke nochmals für die Rettungsaktion, Nele!!

Nach dem Kuchenessen (Birnenkuchen) wurde natürlich wieder fleißig bei strahlendem Sonnenschein geritten und die Gruppe 7 ritt mit Michi ins Gelände, wo sie ihre „Rentnerbank“ sah und sich sofort in sie verliebte.

Am Abend fand der Putzwettebewerb statt, geführt von Nina und Michi, woran sich sehr viele beteiligten. Fell und Staub flog in der Luft herum und das angestrengte Putzen schaffte jeden. Doch das Ergebnis war mehr als zufrieden stellend: Viele Ponys hatten dadurch schon ihr dickes Winterfell verloren und somit sahen alle toll aus. Leider kann ja nicht jeder gewinnen und somit gab es wieder einen Sieger bei den „Großen“ und „Kleinen“. Bei den „Großen“ war es Theresa mit Sunnyboy und bei den „Kleinen“ gewann Mareike mit Jean-Claude.

Der Mittwoch begann, wie auch schon die vorherigen Tage, mit warmen Sonnenstrahlen und blauem Himmel. Es wurde viel geritten, die erst – und zweit Ponys, ins Gelände oder Unterricht. Am Abend fand die Hofolympiade statt, die Franzi (die obere) und Imke leiteten. Sie spornten alle Gruppen kräftig zum Sieg an, doch auch hier konnte wieder nur eine Gruppe gewinnen.

Am Donnerstag kam der große Schock, vor allem für das Waikiki - Zimmer und das Cindy - Zimmer: Zimmer-Contest! Franzi war zu jeder Zeit dazu bereit, im Cindy-Zimmer aufzuräumen, wir lehnten jedoch alle ab, „es gibt ja sowieso keinen Contest“! Doch leider hatten wir uns geirrt und somit hieß es für die beiden Zimmer: AUFRÄUMEN! Nina und Michi, die den Zimmer-Contest veranstalteten, konnten kommen und waren über den neuen Glanz, den die beiden Chaos-Zimmer ausstrahlten, sehr erstaunt, ja fast schon geblendet.

Am Nachmittag kam dann auch noch ein neues Pony auf Mariental an: Quickstar! Dieser Name führte zuerst zu allgemeiner Verwirrung, da der Namenslaut mehrdeutig war... Er stand zunächst mit Avallonia auf Reitplatz 1 und es zeigte schnell, wie zutraulich er war, da er jeden begrüßte. Später wurde er von Nina in der Halle geritten, was sehr gut klappte.

Freitag: Der letzte Tag! Bei einigen brach schon Panik aus und manch anderer bekam am Morgen richtig schlechte Laune...Diese besserte sich auch nicht, als Michi verkündete, dass sich die beiden Chaos-Zimmer nicht mehr aus der Misere hatten retten können und somit das Waikiki-Zimmer die Sattelkammer säubern musste, eingeschlossen die Fenster und das Putzzeug, und das Cindy-Zimmer die Maulwurfshügel zu entfernen hatte. Doch alle haben sich gut geschlagen! Gewonnen hat das Devil-Zimmer, die jeden Tag ein super aufgeräumtes Zimmer aufzuweisen hatten und sogar ihre Schuhe in eine Reihe gestellt hatten. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Vor dem Buffet um 19:30 Uhr wurden die Dienste picobello erledigt und von den Betreuerinnen abgenommen. Das Abendessen war wieder mal sehr köstlich und danach hieß es: um 20:30 Uhr Treffen im Disco-Raum zum Bunten Abend.

Dieser wurde wieder sehr lustig und eine Hauptattraktion gab es diesmal auch: Gina, unser Gummimensch, die seit 2 Jahren Rhythmische Sportgymnastik macht, führte allerlei Kunststücke auf, die wir Ferienkinder, aber auch die Betreuerinnen, bemüht versuchten nachzumachen. Doch nicht zu selten war ein Schmerzensschrei zu vernehmen, wenn Gina bei den Verrenkungen nachhalf. RESPEKT!

In dieser Woche war vor allem noch das Massieren der beiden Franzis sehr beliebt, sodass sie jeden Abend alle Hände voll zu tun hatten. Diese Woche gab es natürlich auch einen Wochensong: 10 kleine Fische; dieser wurde auf Ausritten, auf den Zimmern, ja sogar beim Essen (s. Handyaufnahme) lauthals gesungen. Auch der Kicker wurde viel genutzt und einige Revange gegeben!

Am Samstagmorgen hieß es dann wieder mit Tränen Abschied nehmen von den Freunden, Ponyss und dem tollsten und schönsten Reiterhof der Welt! Doch wie immer trugen die Betreuer zu dieser unvergesslichen Woche einen Großteil dazu bei, VIELEN DANK an:

Michi (wir werden dir noch rechtzeitig bis zu deiner Rente eine Bank bauen, was wir nicht gemacht hätten, wenn du mir wirklich meine Haare abgeschnitten hättest, Britta (unsere Meisterin in Ponys-mit-Zinksalbe-beschmieren und spätere Erfinderin eines Waschgels dafür), Anja und Nina (ihr seid Schwestern?? War wieder richtig toll mit euch, habt für super Stimmung gesorgt und wie immer lustig und freundlich!) und Nele (das erste Mal dabei, aber gut geschlagen und möchte ihre Hunde nur noch RATHIOpharm nennen!)!

Ja, es war wirklich eine tolle Woche. Ich hoffe es wird so weiter gehen; denn dann werden wir eine super Ponyhofsaison 2007 bekommen.

Vielen Dank an meine tollen Betreuerinnen für ihre unermüdliche Hilfe und ihren großen Einsatz für die Ferienkinder und Ponys.

Macht es alle gut und bis bald Eure Marty Clausen!