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Wochenbericht 1.Herbstferienwoche, 11.-18.10.2008
Wie immer reisten die Ferienkinder am Samstagnachmittag an. Die Betreuer kamen etwas später als geplant, da in Kiel eine Baustelle ist und man dort nur mit dem Bus weiterfahren konnte. Schade. Die Bahn macht mobil... Alle trafen sich zum gemeinsamen Kuchenessen und freuten sich schon darauf, ihre Ponys kennen zu lernen. Nachdem alle ihre Lieblinge begrüßt hatten, wurde das Sattelzeug auf Hochglanz poliert.
Das Vorreiten am nächsten Morgen verlief problemlos. Nach dem leckeren Mittagessen ging es schon wieder zu den Ponys. Gruppe 8 (wir sind Gruppe 8, wir können nicht alleine nachgurten) hatte Unterricht bei Anki und es wurde auf Reitplatz 3 ein neuer Rekord aufgestellt: 22 Bögen durch die ganze Bahn mit der gesamten Abteilung. ;-) Danach sprangen wir noch und Hidalgo verweigerte. Das war ja jetzt ein bisschen lustig. Ne, Celine? Abends im Waikikizimmer spielten die Ziegen eine ganz besondere Rolle. Joana konnte die Gruselgeschichte EIN BISSCHEN besser erzählen letztes Jahr...
Am Montagmorgen kam der Hufschmied. Caro kümmerte sich um alles. Auch der Tierarzt war da und untersuchte Saccis Wackelzahn. Rieke und Bauer veranstalteten mit Gruppe 6 und 7 ein Springturnier. Beim Zeitspringen gewann Rubin, gefolgt von Caprice und Derrik. Beim Stilspringen waren Kleiner Onkel, Ramiro und Ronja ganz vorne dabei. Die ersten Gruppen starteten mit einem „Schritt-Trab-Ausritt“ ins Gelände. Naja, fast. Nina ritt Hidalgo und er war leider ein bisschen langsam... „Hidalgo muss wieder nach vorne, dann weiß Frau Clausen, warum wir zu spät sind.“ In Michis Gruppe warf Luigi seine Reiterin ab. Sie hat sich aber zum Glück nicht verletzt und stieg wieder auf. Maytes kleines Pony Campino musste immer galoppieren, um mit den anderen im Trab mitzuhalten, schade. Es war ein schöner Ausritt, wir haben sogar Fritz getroffen. Warte, Fritz, warte, dann komm ich mit. Voltigieren stand auf dem Abendprogramm. Robin Hood ließ sich super von Rieke und Michi longieren. Er war als Voltigierpferd das erste Mal (das zweite Mal :D Woher kam nur die Zweideutigkeit diese Woche??) im Einsatz und meisterte seine Aufgabe fabelhaft. Abends, als alle schon in ihren Betten lagen, hatte noch jemand Hunger. Zum Glück lagen ein paar Äpfel aus dem Aufi im Zimmer. „Ich ess aber nicht alleine.“ „Okay. Ich mach mit. 1,2,3!“ KNACK. Ab dieser Nacht knackte es jeden Abend bei uns... :D Leo verschlief diese sowie alle weiteren Aktionen (die noch folgten) des Waikikizimmers. Leo, bitte, jetzt, Leo, bitte, schnell. Leo, bitte. Bitte Leo, jetzt.
Am Dienstag verließ uns das neue Pony Paddy. Stattdessen kam eine neue kleine Rappstute. Jeder durfte einen Namenswunsch beitragen. Unter anderem waren Diva, Toffi, Lucy, Dana, Bounty, Laurie, Smartie, Fee und Toffeefee im Gespräch. Letztendlich wurde das Pony Laurie genannt. Am (chaotischen) Dienstagvormittag waren gleich vier Gruppen im Gelände. Herzchen, eins der Betreuerpferde diese Woche, lief super vorne – bis das „Pony“-Schild kam. Anki, WAS kannst du eigentlich? Nein, es lag nicht an Ankis mangelnden Reitkünsten, dass Herzchen nicht weiterging. Auch die anderen Reiterinnen versuchten mit Gerten und Anfeuerungsrufen und Schreien (Loulou) zu helfen. Hat leider nicht so ganz geklappt. Du hast aber unseren VOLLSTEN RESPEKT, Anki. Auch wenn du nicht daran gedacht hast, dir was für uns Außenseiter auszudenken. Sarah („Wie heißt noch mal die Reiterin von Harry Potter?“ Stille. „Äh, Hermine?!“ ... Jaja, irgendwann haben es alle verstanden...) fiel von ihrem Pony. Sie hielt die Trense, die leider keinen Kehlriemen besitzt, noch in der Hand, als sie auf dem Boden lag. Harry Potter lief übers Feld und begann erst mal zu fressen. Er ließ sich problemlos einfangen. IHN könnte man also nicht absichtlich freilassen... Doch auch in den anderen Gruppen lief nicht alles perfekt: Herzblume bockte. Hannah küsste ungewollt den Boden und bekam auch noch einen Huf in ihren Bauch. Die Arme!! Zum Glück ging es ihr schon bald wieder besser. [Es gibt da auch noch so ein Interview...] Trotz der Zwischenfälle waren es lustige Ausritte. „Wollen wir galoppieren?“ „Nee, grad nicht.“ „Was hast du gesagt?“ „Ja, okay.“ Immer mehr Ferienkinder liefen mit drei oder vier kleinen Zöpfchen in den Haaren herum. Michi brachte uns auf die Idee, da sie die Zöpfchen haben wollte, und dann fragten immer mehr danach... Die Pferde wiederum hatten Assi-Palmen im Schopf. Timm und Tobi machten daraus Assi-Kronen. Außenseiter. Timms Cappy war im Gegensatz dazu gar kein Außenseiter, sondern seeehr beliebt, NICHT WAHR HANNAH? Wer hatte sie zuerst?? Abends (Dienstag) wurden wie immer die Dienste erledigt (es folgte ein lustiger Besentanz). Während die einen Brausepulver durch die Nase zu sich nahmen, fiel Charlotte, die Selta-Flasche, zum zweiten von drei Malen in ein Loch auf dem Strohboden. Diesmal kopfüber... An dem Tag fanden auch die Ponyspiele statt und die Kinder, die mitmachten, hatten viel Spaß mit den Ponys Devil und Kokette. Sie holten nur mit dem Mund Äpfel aus dem Wasser und fischten Süßigkeiten aus einer Schüssel mit Mehl. Beim Abendessen wurde zusätzlich zu Katja, die sich freiwillig meldete, eine weitere Betreuerin gesucht, die die Theoriestunden für die Prüfungskinder leiten sollte. Da Anki und Merle gleich viele Stimmen von den Ferienkindern bekamen, wurde mit Ching Chang Chong entschieden. Anki gewann und Bauer bereitete die Kinder jeden Abend auf ihre Abzeichen vor. Um halb elf holten sich Maggy und Mayti Fenistilgel aus dem Aufi. Die beiden bekamen Reitverbot. Vorher hatte es auch schon in anderen Zimmern Verwarnungen und Reitverbot, das beim Frühstück am nächsten Morgen doch aufgehoben wurde, gegeben. Aber immerhin haben die beiden daraus gelernt und wir alle wissen jetzt, was wir in so einer Situation machen müssen (Das nächste Mal kannst du auch das Fenistilgel mit auf dein Zimmer nehmen, denn wir haben noch fünf weitere in Haus). Die Abende im Waikikizimmer waren aber insgesamt sehr lustig. „Ich.“ „Ich.“ „Ich.“ „Wer ist ich?“ „Ich.“ Wir haben es echt nicht drauf. Das simulieren wir nur.
Am Mittwochmorgen ritten wir ein bisschen Dressur, machten dann die ABBINDER AUS und sprangen. Etwas später lag dann die Reiterin von Rubin im Sand... Abends veranstalteten Anki und Alina den Putzwettbewerb. Jean Claude hat die offene Dose mit den Mähnengummis gesehen und wollte sie fressen. Alina merkte es zum Glück rechtzeitig und holte die noch nicht verschluckten GUMMIS aus seinem Maul. Alle gaben sich viel Mühe beim Putzwettbewerb. Nachdem die Zeit abgelaufen war, mussten alle Ferienkinder (außer Leo, die uns aber das Ergebnis leider nicht verraten hat) aus dem Putzstall und die Jury bewertete die Ponys. Zum Schluss standen dann die Sieger fest: Bei den Kleinen Finja mit Speedy Bei den Mittleren Rebecca mit Dolly Bei den Großen Krissy mit Honeymoon. Den Kreativpreis erhielt Svea mit Baronesse. Danke an alle, die die Ponys hinterher mit auf die Koppel gebracht haben, wenn der ein oder andere noch beim Duschen war!!! In dieser Nacht gab es schon wieder Trubel im Waikikizimmer und Frau Clausen wurde angerufen, diesmal nicht auf dem Handy. Sie kam sofort, vielen Dank. Nächstes Mal kommt die Betreuerklingel zum Einsatz, versprochen...
Am Donnerstag fiel Alina zum zweiten Mal von Herzblume. Diesmal passierte es nicht abends beim Springen in der Halle, sondern beim Abreiten. Im Gelände klappte dann aber alles super und die ganze Gruppe hatte viel Spaß. Auch die besten Reiter fallen mal runter, ne Alina?!! Am Vormittag wurde seeehr viel geputzt und eingeflochten, denn die Prüfungen standen an. Auch die Reiterinnen hatten schöne (oder auch schiefe, ne Maggy?) Bauernzöpfe im Haar und trugen schwarz glänzende geputzte Stiefel – so wie sonst eigentlich auch immer. ;-) Nach dem Abfragen der Theorie sowie dem Gelände- und Dressurreiten war Frau Denkert zufrieden. Über das kleine Hufeisen konnte sich Charlotte mit Schnüpperle freuen, den Basis- und Reiterpass bestanden Kathi mit Gigolo, Maggy mit Puffy, ? mit Lottchen, Cassini, Lacross, Wanky Tanky, Kiki und Touch off. Am Nachmittag planten wir zusammen mit Betreuern die Nachtwanderung. Es gab eine gruselige Strohpuppe (wir haben uns wahrscheinlich mehr erschrocken, als wir sie „gebaut“ haben als die Ferienkinder, die sie nur gesehen haben...). Auf dem Rückweg, als alle wieder an der roten Bank vorbeigelaufen sind, stand die Strohpuppe dann plötzlich auf... Im Maisfeld konnte man Rascheln und Tiergeräusche hören – die Wildschweine waren natürlich echt, Lara und Silja können schließlich nur Ziegen nachmachen. ;-)
Der nächste und somit der letzte volle Tag auf Mariental begann für alle Leute aus dem Waikikizimmer so, wie wir es uns schon die ganze Woche beziehungsweise seit vier Jahren gewünscht hatten: Die Betreuer weckten uns mit einem süßen Liedchen auf den Lippen, so wie es im Tagesablauf von Mariental beschrieben wird. Anki und Nina sangen BIBI UND TINA und liefen und hüpften durchs Zimmer. Dass ihr das noch macht hätten wir nicht gedacht, voll cool. Jaja, wir haben alles gefilmt und fotografiert, so fest haben wir gar nicht mehr geschlafen... Danke, ihr beiden!!! Beim Reiten landete Gigolos Reiterin im Matsch. Wenn man unbedingt noch ein Loch höher springen muss, ne Kathi?? Wir wünschen dir übrigens eine wunderschöne zweite Woche auf Mariental. Du hast es gut! Gruppe 8, die Herzchengruppe, unternahm am Nachmittag einen Lolli-Ausritt. Auch die Punktegruppe machte das Gelände unsicher. Caro war mit ihrem Sternchen leider Außenseiter. Schade. Ach was, ist doch auch völlig bums. :D Abends waren alle Duschen dauerbelegt – jaja, auch die Kleinen wollten mal duschen – und wir hatten nicht mehr viel Zeit bis zum Essen. Es gab ein großes Büffet. Sehr lecker! Dann begann der Bunte Abend. Zuerst wurden Putzwettbewerb-Urkunden verteilt und das Ergebnis des Zimmercontests verkündet. Das Sturmi-Zimmer war die ganze Woche lang ordentlich und aufgeräumt, im Gegensatz zum Camara- und Devil-Zimmer, welche die Zimmerzitrone erhielten und schon am Nachmittag den Hof hatten fegen müssen. Es gab nur wenige Zimmer, die nichts für den Bunten Abend vorbereitet hatten. Also konnte durchgestartet werden. Es gab einen Wettbewerb, bei dem einige der Betreuer mit verbundenen Augen erraten mussten, was sie gerade aßen – ihr habt super durchgehalten, besonders bei der Butter... Ein anderes Zimmer veranstaltete ein Lolli-Spiel, es gab Activity, Pferdenamen wurden erraten, Sketche auswendig vorgetragen und eine Adjektivstory vorgelesen (lesbische Woche). Dann begann die Disco mit Schwarzlicht und Limbo. Einige hatten sehr viel Spaß, andere waren schon müde und ihnen fielen fast die Augen zu. Ein paar Betreuer fuhren noch weg, um feiern zu gehen. Die meisten Ferienkinder gingen in ihre Zimmer. Irgendwann saßen nur noch ein paar Leute auf dem gemütlichen Sofa im Discoraum, redeten und tranken Milch. Es war sehr lustig. ;-)
Es war eine sehr schöne Woche, auch wenn das Wetter des öfteren nicht mitgespielt hat und wir sehr nass wurden. Es kann ja immer nur eine Gruppe in die Halle – kurz reinkommen und unterstellen dürfen sich die anderen Reiter mit ihren Pferden aber schon mal, wenn es gerade so richtig regnet, oder??? Vielleicht sehen wir uns ja alle bald mal wieder. Die nächsten Ferien sind im Winter, passt auf, dass ihr an Silvester keine Rakete in den Kopf bekommt. D A N K E an alle Betreuer (die uns Dinge beibringen und zeigen, die wir zuhause nicht machen, obwohl wir nicht nur auf Mariental ein Leben haben...)!
BAUER MERLE – Wie immer lustig drauf. Es existiert noch ein „Ich sabber dich grad voll“ - Zettel. Achjaaa, und DANKE für die zufällige Dienstaufteilung, der Weg zum Ponystall hat superviel Spaß gemacht! Wir hoffen, deine Meerschweinchen Poldi und Nemo sind gut zuhause angekommen.
KATJA – Das erste Mal auf Mariental. Du hast die Kinder gut auf die Prüfung vorbereitet...
...genauso wie CARO, unserm Chiller der Woche, mal war sie Springer, mal hat sie dem Hufschmied geholfen. Und wir hatten dich nie, das müssen wir ja mal nachholen...
ALINA – zum ersten Mal als Betreuerin auf Mariental und das sogar noch mit Krone. Du hast es immer wieder mit Herzblümchen versucht und die Woche insgesamt super durchgehalten, auch wenn du immer als erste eingeschlafen bist!
MIRI – auch wenn’s dir zum Schluss auf der Zugfahrt nicht mehr so gut ging, die Woche über warst du eigentlich immer gut gelaunt, fit und hast sogar den Freireitern Unterricht gegeben. :-P
ANKI – „Wo ist Anki?“ „Die lahmt.“ Du durftest Laurie ausprobieren und hast es super gemacht. Wir haben Respekt vor dir, Ching Chang Chong - Gewinnerin. Hoffentlich bekommst du bald die Kawasakis, de du haben möchtest, lila und innen kariert... Loulou wird sich bemühen. Du hast immer ein Lächeln und ein süßes Lied auf den Lippen...
...und NINA auch! Danke für die eine tolle Unterrichtsstunde, schade, dass das nicht noch ein zweites Mal geklappt hat mit der Halle ;-) Du bist die süße kleine Herzchen geritten. Wir werden dich immer wieder gerne anrufen, auch wenn du nur einen Raum von uns entfernt bist oder wir plötzlich mit Anki sprechen!!! Und wir wissen auch, was du mit dreizehn beim Osterfeuer so gemacht hast...
ANNE – unsere Strohpuppe!!! Danke dafür und auch für alles andere...
MICHI – Michiela, du hast es geschafft Pauli einzufangen und du hast den Ausritt mit Benny überlebt obwohl er so lustig drauf war ;-) Schade nur, dass du beim Galoppieren am meisten Matsch abbekommen hast... Zum Glück sind wir doch noch mit dir ausgeritten, sonst hätten wir noch Ärger bekommen! Cool sind Voltis sowieso immer, so wie du und...
... die liebe RIEKE – Du bist unser SÜßES Bad Girl mit eigenem Style und geilem Pulli und unser Marientalmodel (mit Michis Boxershorts). Manchmal vergisst man ja, auf Urkunden zu unterschreiben, ne Rieke? Aber das hast du ja so richtig schön über Kopf und mit Herzchen nachgeholt, sieht wunderschön aus. ;-) Jaja, uuund du hast uns interessante Sachen am letzten Abend zu etwas späterer Stunde erzählt, erinnerst du dich noch? :D
Viel Spaß euch allen beim Feiern vom Tag der deutschen Einheit, auch wenn er für jeden wann anders ist – aber nicht am Mittwoch, Anne. ;-) Die deutsche Geschichte haben wir ja jetzt durch, den Mauerfall zum Beispiel... Manches hat uns echt überrascht. :-P
Die Woche ging viiiel zu schnell rum. Wir hoffen, ihr seid alle heil zu Hause angekommen, hattet und habt viel zum Erzählen und dürft bald wiederkommen - manche dürfen sogar als Betreuer kommen, obwohl sie aus dem Waikikizimmer sind... ;-) Wir vermissen euch alle sehr, bis bald!!!
Loulou, Esther und Krissy
Die Namen von den Prüflingen fehlen allerdings noch, es wäre gut, wenn Sie diese noch einsetzen könnten. Wir hoffen, Ihnen gefällt der Bericht. Danke für diese schöne Woche, bis bald und liebe Grüße
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